Tu was für dich

Die junge Frau, die mich zu einem Coaching aufsuchte, sprach leise und schnell. Sie beschrieb mir ihre Arbeit als Filmassistentin, die bei vielen Spielfilmen im Hintergrund die Fäden in den Händen hielt: die Auswahl von Locations zum Drehen, den Kontakt zu den Drehbuchautoren, die Auswahl von geeigneten Darstellern, Fragen der Finanzierung und Abrechnung, die Versorgung der Beteiligten am Set und manches Andere. Ihr Arbeitstag hatte oft 12–14 Stunden, manchmal auch mehr.
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Wohin mit der Wut?

Ein Techniker, 50 Jahre alt, der sich mit dem Bau, der Wartung und Betreuung von Musikanlagen beschäftigt sucht mich auf, weil er unter ständigen Bauchschmerzen leidet. Er hat eine Odyssee von Arztbesuchen hinter sich, die am Ende keine ärztlich therapierbare Ursache für seine Beschwerden finden konnten.

In den zurückliegenden Jahren hatte es mehrere Anlässe gegeben, in denen berufliche Misserfolge zu Wut geführt hatten, die gegenüber Kunden oder Geschäftspartnern nicht ausagiert werden konnte.
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