Deeskalation

Deeskalation bei umstrittenen Vorhaben

Die Deeskalation von aufgeheizten Stimmungen bei öffentlich umstrittenen Vorhaben ist eine Voraussetzung für die sachliche Erörterung der Interessengegensätze zwischen Vorhabensträger und Vorhabensgegnern.

Deeskalative Strategien sichern ein Mindestmaß an gegenseitigem Respekt und eine Versachlichung der Argumentation. Sie sind im Gegensatz zur Mediation nicht auf einen Kompromiss zwischen Antragsteller und Antragsgegnern sondern auf das Verhindern aggressiven Aufschaukelns gerichtet. Mediationsversuche im Rahmen von umstrittenen Genehmigungsverfahren führten in der Vergangenheit fast immer zur Verschärfung der Gegensätze und zum Scheitern der Verständigungsbemühungen.

So werden von Intelligenz System Transfer Maßnamen zur Deeskalation beispielsweise in folgenden Bereichen getroffen:

– Qualitätssicherung von Antragsunterlagen,
– Auswahl geeigneter Kommunikationsstrategien für Vorhabensträger,
– Begleitende Öffentlichkeitsarbeit,
– Vermittlung und Training deeskalierender Gesprächstechniken,
– Training deekalierender Verhaltensweisen zur Organisation und bei Abläufen
   öffentlicher Verfahren,
– Auswahl geeigneter Versammlungsstätten für Erörterungstermine,
– Planung von Sicherheitsmaßnahmen bei möglichen Ausschreitungen.